Stick, Brück und Xälz

Fronleichnam habe ich in Bayeux verbracht. Also in Gedanken. Es gibt den berühmten Teppich im Internet. Man kann in Ruhe Szene um Szene betrachten. Im Französischbuch bekam er ja damals ein eigenes Kapitel. Und so muss ich mich recht bald in der neu eröffnete Museum in Frankreich fahren. Man ging auf einem Steg am Teppich vorbei, besser, man wurde getrieben. Für eine genaue Betrachtung war keine Zeit. Ich habe also den Teppich gesehen, mehr kann ich nicht sagen.
Und jetzt wird renoviert und der Teppich wird solange an das British Museum ausgeliehen. Dafür bekommt Frankreich die Schachfiguren von Lewis solange. Falls die Engländer den Teppich nicht wieder rausrücken, denke ich. Griechenland hat da ja mit dem Fries der Akropolis so seine eigenen Erfahrungen.
Spiegel
Teppich zum Zoomen

Es sind so unglaubliche Szenen zu sehen. Die erste hat mich so richtig geflasht. Eine Frau wird von einem Mann belästigt. Und das Fries darunter wird so richtig eindeutig. Dann sieht man abenteuerliche Tiere und Vorbereitung zur Schlacht. Kettenhemden werden getragen, die Kleidung hat wunderschöne Muster, es gibt Hähnchen und Männer sitzen extrem elegant auf Pferden. Hach! Man sieht sogar die einzelne Stiche, wenn man zoomt.
Im Spiegelartikel sind die genauen Statistiken aufgeführt, spannend. Da hat jemand die Männer, die Frauen und die Pferde gezählt.
Man kann mit der Betrachtung den Tag verbringen.
Wie lange hat man wohl daran gearbeitet? Und wer das alles entworfen? Man kann ja nicht einfach drauf los sticken.
Die Farben sind aus Pflanzen gewonnen und immer noch gut erhalten.

Leider darf ich hier keine Screenshots veröffentlichen : ist ja ein Kunstwerk

Wikipedia beantwortet ziemlich viele Fragen dazu.

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Die nächste sehr beeindruckende Nachricht. Der Sherpa Hillary hat sechs Tage bei Eis und Schnee alleine auf dem Weg runter vom Mount Everest überlebt. Zwei Tage davon hat er in einer Gletscherspalte verbracht und sich nur von Keksen und Gletscherwasser ernährt, bis er wieder Kraft hatte herauszuklettern. Er hat dem Suchhelikopter gewunden, wurde aber nicht gesehen.
Man hat ihn entdeckt, als er in das Lager kroch.

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Die örtliche Katastrophe: die Bonner Nordbrücke ist gesperrt. Von heute auf morgen. Die Schäden sind wohl immens.
Es gibt noch zwei weitere Brücken, die schlecht anzufahren sind. Und es gibt Fähren. Also, wenn sie von auswärts kommen: wechseln Sie bitte die Rheinseite bei Köln oder bei Neuwied oder Koblenz. Danach wird es blöd. Sehr blöd. Oder halt Fähre.

Nein, die Chinesen machen es auch nicht besser.

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Ansonsten mache ich den Gefrierschrank frei für die kommende Ernte. Ich neige zum Horten und lagere mehr ein als wir aufessen.
So gibt es jetzt Marmelade aus den eingefrorenen Früchten. Heute waren die Johnannisbeeren und die Maulbeeren dran. Es ist übrigens keine gute Idee, gefrorene Stücke in den Mixer zu schmeißen. Er raucht dann ein bisschen. Naja, alles gut gegangen. Das nächste mal wird angetaut.
Noch etwas Rotwein dazu und Zucker, und schwupps, sechs Gläser Marmelade mehr. Sie schmeckt wunderbar, und ist leider etwas fest geworden.
Und ich habe mal wieder nicht nachgedacht. Ich habe zwar meine Torro-Spezialschürze umgebunden, aber vergessen an den beigen Pullover und die passende beige Hose zu denken. Und das ich, die Maulbeeren mit Hut, blauem Kittel und Gummihandschuhen erntet.
Naja, mit etwas Rumputzerei sund die Flecken dann doch weggegangen.

Xälz

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Kanndasa
John Deer mit Sonne
Ach so geht das
Googol
Es geht schlimmer
Technologieoffenheit
Der neue Ungar
Bonbonmeditation

( dazu Rocksroll Candy)

Kinderlos und Steinzeitschnitz

Vier Tage im Hinterland:

Christjann ist in einem kleinen Dorf in Frankreich untergekommen. So ein wunderschöner Ort! Es gibt einen goldenen Kreis und in der Kirche ist jetzt die Stadtbücherei, die Kinderbücher liegen auf dem Marienaltar.
Schlagartig bekomme ich Fernweh und Reiselust gleichzeitig.

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Lernen Sie Dr. Max Heckel kennen. Er baut Fachwerkhäuser mit Schülern und er lässt sich nicht einschüchtern. Noch nicht. Die Situation in Sachsen-Anhalt ist brandgefählich.

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Der Pflegeversicherungsbeitrag soll für Kinderlose höher sein als für Menschen ohne Kinder. Leben diese denn länger weil sie keine Kinder haben? Und kosten so mehr?
Haben sie weniger Stress? Leben sie gesünder?
Nein, sie leben kürzer. Vielleicht kümmert sich ja keiner um die alten Leute? Sorgt dafür, dass sie Pflege haben, zum Arzt gehen, wenn was ist?
So ist es. Kinder kümmern sich, auch aus der Entfernung. Und es ist egal, ob es ein Sohn oder eine Tochter ist.
Es könnte aber auch sein, dass die gesundheitsbewussteren Menschen Kinder bekommen.
Eine Schwedische Studie dazu.
Und es lohnt sich auch, mehrere Kinder zu bekommen, sogar welche zu adoptieren.
Lebenserwartung, untersucht von der Max Planck Gesellschaft

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Ein bisschen Schloss und Menschheitsgeschichte.
Im Schloss Hohentübingen sind mehrere Museen untergebracht. Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, wird es ein Spaziergang durch die Geschichte der Menschheit.
Die kleinen Figürchen aus der Steinzeit, gefunden in den Höhlen der Schwäbischen Alb, sind aus Mammutelfenbein und mit die ältesten Kunstwerke der Welt. Vor 40.000 Jahren saß also so ein Mensch, der gerade nichts zu tun hatte, kleine Tiere aus einem Stück Knochen.
Es gibt dazu noch eine Grabkammer aus Gizeh und Täfelchen mit Keilschrift aus Babylon. Und einige Masken aus der Südsee von der Cook Expedition. Ach ja, und genau hier hat Friedrich Miescher die erste DNA isoliert. Er hat festgestellt, dass es im Zellkern einen Stoff gibt, der sauer reagiert und Phosphor enthält, und kein Eiweiß ist. Er nannte ihn Nukeleinsäure, also Kernsäure. Ein bisschen unappetitlich ist die Herkunft der Zellkerne. Tübingen ist ja schon lange ein großer Krankenhausstandort. Und als es noch keine gute Wundversorgung gab, eiterten mitunter die Wunden. Und diesen Eiter sammelte er dann im Dienste der Wissenschaft ein. Man kam da gut an die Zellkerne ran, die Zellen waren ja schon geplatzt.
Das Labor kann man sich ansehen, keine Angst, alles geputzt.

Die Maske ist aus Mykene und der Kopf gehört dem Augustus aus dem Allgäu. Man hat hier ein bisschen geflunkert.

Museen im Schloss Hohentübingen.

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Rechtschreibung
Rechtslage
Passt dazu
Mühle zu Fuß
Curling
Entzug der Staatsbürgerschaft

Chaos
Fronleichnam mit Carolin und Martina
Mach es wie Renate

Lieblingspost im Mai 26

Im Mai war ich ein bisschen viel unterwegs. So habe ich nicht so viele Posts gefunden, die mir gefallen haben und die ich lustig finde.
Trotzdem, los geht’s.

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